Waldbrand im Bierbacher Grohbachtal

Bierbach an der Blies. Zu einem Waldbrand wurden am Freitag, den 02.11.2018, um 10.38 Uhr die Löschbezirke Bierbach an der Blies und Blieskastel-Mitte alarmiert.

Auf einer Fläche von 20 Meter x 10 Meter brannten der Waldboden, trockene Äste und alte Baumstämme. Das Feuer drohte sich an dem Hang weiter auszubreiten und auf die Vegetation überzugreifen. Das Feuer befand sich ca. 60 Meter abseits des Kneipbeckens im Grohbachtal Richtung Petersdell hin.

Die Feuerwehrleute aus Bierbach an der Blies bauten umgehend in dem steilen Gelände einen Löschangriff mit einem C-Rohr auf. Hierzu mussten die Feuerwehrschläuche mühevoll den Berg hoch gelegt werden, denn die Einsatzstelle hatte über 25 Meter Höhenunterschied zum Kneipbecken im Grohbachtal. Die Blieskasteler Kameraden speisten mit dem Blieskasteler Tanklöschfahrzeug das Löschgruppenfahrzeug aus Bierbach mit Löschwasser. Insgesamt mussten 3.100 Liter Wasser zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis 12.10 Uhr hin, danach war der Einsatz für die beiden Löschbezirke beendet.

Zur Brandursache können zurzeit keine genauen Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wegen des immer noch anhaltenden trockenen Wetters besteht auch weiterhin in den Blieskasteler Wäldern, in den Biosphärenwiesen und auf den Feldern eine erhöhte Brandgefahr. Der leichte Regen Ende Oktober reicht einfach nicht aus, der Waldboden ist nicht richtig durchnässt worden. Besonders in Wäldern und Wiesen können durch den unachtsamen Umgang mit Feuer leicht Brände ausbrechen. "Schon eine weggeworfene Zigarettenkippe genügt, um trockene Äste im Wald zu entzünden", so die Verantwortlichen bei der Feuerwehr. Die Stadtverwaltung Blieskastel und die Feuerwehr bitten daher alle Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und weist auf die bestehenden gesetzlichen Verbote zum Schutz des Waldes vor Waldbränden hin. Danach ist es grundsätzlich verboten, im Wald zu rauchen, Feuer zu machen oder zu grillen. Offenes Feuer und Grillen ist auch in einem Abstand von weniger als 100 Metern zum Waldrand nicht erlaubt. Entstandene Brände sollten mit möglichst genauer Angabe der Örtlichkeit sofort an die Feuerwehrleitstelle über die Notrufnummer 112 gemeldet werden. Hierzu können auch die Rettungspunkte, die auf Kennzeichnungstafeln an den Waldzufahrten stehen, genutzt werden.

Text: Stadt Blieskastel, Fachgebiet 3.2 Brand- und Zivilschutz.

Fotograf: Steffen Rastetter / Einsatzdokumentation der Feuerwehr der Stadt Blieskastel

Fotograf: Marco Nehlig / Einsatzdokumentation der Feuerwehr der Stadt Blieskastel