Unterstützung des Rettungsdienstes am Schlangenbrunnen

Blieskastel. Am 30.03.2016 gegen 16.27 Uhr wurde der Löschbezirk Blieskastel-Mitte in die historische Altstadt von Blieskastel gerufen. In einem Wohnhaus in der Nähe des "Schlangenbrunnens" wurde eine ältere Person in ihrem Haus im zweiten Obergeschoss rettungsdienstlich erstversorgt. Sie musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Da die Holztreppe des alten Hauses zu steil und zu schmal für die Trage des Rettungswagens war, wurde die Person über die Drehleiter der Feuerwehr patientenschonend gerettet. Nach 45 Minuten war der Einsatz für die sechs Feuerwehrmänner beendet.

Bei diesem Einsatz wurde die Anfahrt für das Drehleiterfahrzeug behindert, da ein Falschparker in der Zufahrt durch die Kardinal-Wendel-Straße parkte. Die Blieskasteler Feuerwehr möchte an dieser Stelle nochmals daran erinnern, dass die Feuerwehrfahrzeuge eine Durchfahrtsbreite von mindestens drei Meter und in Kurvenbereichen sogar fünf Meter benötigen. "Wir haben immer wieder Probleme mit Falschparkern, die uns an der Anfahrt behindern. Hier appellieren wir an die Autofahrer, nur dort zu parken und zu halten, wo es auch erlaubt ist", so der Löschbezirksführer Peter Wachs aus Blieskastel-Mitte. "Ich bin ja gleich wieder weg" oder "ich hätte euch ja kommen gehört" als Ausreden zählen nicht. "Wir können bei einer Menschenrettung nicht warten", so die Feuerwehrmänner.

Geschrieben von:

Marco Nehlig

Pressebeauftragter

Freiwillige Feuerwehr Blieskastel

Die Blieskasteler Drehleiter zur Unterstützung des Rettungsdienstes im Einsatz / Fotograf: Marco Nehlig / Feuerwehr Stadt Blieskastel